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Rassismus-kritische Kulturarbeit -ein fehlerfreundlicher Workshop -

29. September 11-14 Uhr, Junges Schauspiel Hannover,

3 Raum 1, Ballhofplatz 7

Lasst uns das Phänomen beim Namen nennen und uns nicht weiter hinter dem Hype des „Diversity Mainstreamings“ verstecken. Rassismen sind gerade in „gut gemeinten, interkulturellen“ sowie „Integration fördernden“ Kulturprojekten sehr präsent. Denn die nicht präzise Nutzung von kulturellen Sammelbegriffen fördert die Stigmatisierung bestimmter Gruppen wie den „Migrant_innen“, „Geflüchteten“, und „Muslim_innen“. Dabei werden Minderheiten oft auf ihre Attribute wie Fluchterfahrung oder den „anderen kulturellen Background“ reduziert und fühlen sich selten frei in ihrem künstlerischen Schaffen. Dieses „Othering“ passiert zumeist nicht bewusst.

Ziel dieses Workshops ist daher mit einem fehler-freundlichen Ansatz unsere unbewussten Annahmen an die Oberfläche zu holen, Erfahrungen mit Rassismen offenzulegen und in Gruppenübungen zu reflektieren, wie man gute Weichen stellen kann für eine selbstreflexive Kulturarbeit, die eine selbstbestimmte Partizipation und Selbstrepräsentation marginalisierter Gruppen ermöglicht.

Workshopleiterin: Jamila Al-Yousef, Sängerin und Festival-Kuratorin aus Berlin

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