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BRUT

BRUT FLYER FRONT 2017 300dpi webDer Begriff „Brut“ bezeichnet in der deutschen Sprache ursprünglich ein Gelege sowie die Nestlinge eines Geleges von Vögeln, Fischen oder Insekten. Im Französischen hingegen findet sich das Wort „brut“ als Adjektiv und bedeutet „trocken“ oder „roh“. Aus dieser Bedeutung entstand der von Le Corbusier gesetzte Begriff „béton brut“ als Ausdruck für Sichtbeton, welcher wiederum Grundlage für die Namensgebung des „Brutalismus“, einem Architekturstil der Moderne ist. 1979 erfährt der Begriff eine weitere Konnotation durch den Film „Die Brut“ von David Cronenberg.

All diese Definitionen von B R U T scheinen wie maßgeschneidert für die Ausstellung der MeisterschülerInnen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK). Einerseits könnte man die AbsolventInnen einer Kunsthochschule ebenso als entwachsene Nestlinge eines Geleges bezeichnen, andererseits findet die Realisation der Ausstellung in einer ehemaligen Büroetage im Ihme-Zentrum in Hannover statt. Dieses gilt als eines der bekanntesten Beispiele für brutalistische Architektur im norddeutschen Raum. Spannend bleibt auch, was die ausstellenden KünstlerInnen mit der narrativen Idee von „Brut“ von David Cronenberg verbindet.
Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Alice Angeletti, Marlene Bart, Stephan Chamier, Stella Förster, Jan Gerngross, Karin Hollweck, Oskar Klinkhammer, Maria Manasterny, Fides Müller, Sabine Müller, Nicolai Nitsch, André Sassenroth, Christian Scholz, Strahinja Skoko, Christina Stolz, Neha Thakar, Maria Trezinski

Place:
Kulturetage der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung
Ihmezentrum, Ihmepassage 7

Opening:
19.August / 19:00
Musik: Heronymuz

Closing:
2.Sptember / 19:00

Förderer:
Förderkreis der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig e.V., Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung, Kulturbüro der Stadt Hannover

 

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