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Projekte

LostInAlgorithm

Deine eigene Performance im städtischen Raum!

Algorithmen bestimmen unserer Bewegungen, unsere Handlungen, unser Denken. Wenn wir uns im öffentlichen Raum bewegen, sind wir praktisch allumfassend von Algorithmen umgeben: Sie lenken die Bewegungsströme in der Innenstadt, tackten die Ampelfrequenzen und sie weisen uns den effizientesten Weg zu einem Ziel.

Im Zentrum des Projekts LostInAlgorithm stand die Entwicklung einer eigenen Onlineplattform, die zur selbstständigen Gestaltung von Algorithmen für die Bewegung im öffentlichen Raum ermächtigt. Mit LostInAlgorithm kann man das Unbekannte im Verrechneten erkunden, den öffentlichen Raum auf ungewohnte Art erleben und neuartige Erfahrungen und Begegnungen sammeln. Angeleitet durch Handlungsanweisungen auf dem eigenen Smartphone für u.a. Bewegung, Sound, Masken und Posen entstehen eigene Performances für die Stadt. Zudem ermöglicht die Onlineplattform mithilfe von simplen Tools selbst Algorithmen zu entwerfen und mit anderen zuteilen.

LostInAlgorithm c Ricardo Gehn compressedDank der freundlichen Unterstützung der Agentur für Kreative Zwischenraumnutzung konnte das Team von OutOfTheBox einen zwei monatigen Arbeits- und Rechercheraufenthalt in der Kulturetage des Ihmezentrums in Hannover realisieren. Darüber hinaus wurde die Plattform LostInAlgorithm dort im Juli 2018 in einer performativen Installation erstmals zur Aufführung gebracht: Vier ehemalige Büroräume des Ihmezentrums dienten als Präsentationsort, um den digitalen Raum von LostInAlgorithm auf eine analog-räumliche Ebene zu transportieren. So konnten die Onlinetools gemeinsam mit anderen getestet und weiterentwickelt werden. Zudem ermöglichte die Einrichtung eines Open Spaces den Teilnehmenden in Auseinandersetzung zu treten, Algorithmen als künstlerische Strategien zu diskutieren und eigene Performance für den städtischen Raum zu erproben.

Ein herzliches Dankeschön für die Vernetzung, Unterstützung und Vermittlung eines besonderen Ortes für künstlerisches Schaffen zu fairen Konditionen gilt dem Team der Agentur! 


www.lostinalgorithm.de 

LostInAlgorithm ist eine Produktion von OutOfTheBox. Assistenz: Hannah Zita Quell

Seit 2016 entwickelt das Kollektiv OutOfTheBox, bestehend aus dem Medienkünstler und Softwareentwickler Ricardo Gehn und der Dramaturgin Susanne Schuster Schwerpunktmäßig Arbeiten, die sich an der Schnittstelle von Theater und Digitalkultur bewegen. Im Zentrum steht dabei meist die Entwicklung von Software, die niedrigschwellige Teilhabeoptionen für die Nutzer*innen ermöglicht und digitale Mittel als Dramaturgie ins Zentrum rückt.

Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst und Kultur des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und der Stiftung Niedersachsen. In Kooperation mit der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung und Theater im Pavillon Hannover. Dank an Laft Niedersachsen.

Stadtteilkultur Hannover: Workshop mit der Identitätsstiftung

 

Stadtteil Kultur 20180424 1500px 34

Heute gibt es in Hannover 23 Stadtteilkultureinrichtungen in Hannover, die kulturelle Teilhabe für alle möglich machen. Stadtteilkultur schafft Begegnungsorte in den Quartieren und trägt zur Stadtteilidentität bei. Der Bereich Stadtteilkultur ist Teil des Fachbereichs Kultur der Landeshauptstadt Hannover.Stadtteil Kultur 20180424 1500px 1

Stadtteilkultur war immer in Bewegung, auf der Suche nach neuen Konzepten und Partizipationsformaten. In einem internen Prozess schreiben die Teams der verschiedenen Freizeitheime, Stadtteilzentren, Kulturtreffs und Kulturbüros nun ihre eigene Veränderungsgeschichte, suchen nach neuen Spielregeln – und testen sie aus. Angestachelt von der Identitätsstiftung und begleitet von Workshops wird Stadtteilkultur in Hannover weitergedacht. Wir freuen uns, dass der letzte Workshop im Mai 2018 in der Halle in der Schulenburger Landstraße stattfinden konnte.

Herzlichen Dank an die Vermittlung der Fläche durch die Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung. 

SNNTG

"Freunde!

Was war das für ein Fest.

Viele Gäste, die Anwohnerschaft, Mitglieder des Straßenbahnmuseums oder beteiligte Künstlerinnen und Künstler freuen sich bereits auf das nächste Jahr.snntg
Das Orga-Team blickt auf ein wundervolles Wochenende zurück und möchte ein ganz großes Dankeschön an euch aussprechen!

Danke an all die Helferinnen und Helfer, die Unterstützer, Förderer und Partner. Ohne Euch wäre SNNTG - Das Festival nicht möglich gewesen.

Danke an die Straßenbahnerinnen und Straßenbahner, die stets gut gelaunt über das Gelände chauffiert haben. Ohne eure Unterstützung, auch schon im Vorfeld, hätte diese wunderbare Oase nicht entstehen können.

Danke an Euch, dass ihr unsere Gäste wart, diesen Ort belebt und magisch habt werden lassen. Eure Freude und gute Laune an den Veranstaltungstagen ist die beste Belohnung, die wir uns wünschen können.

Und Danke an alle Künstlerinnen und Künstler. Ihr wart fantastisch!

Ihr habt die Spielwiese in einen lebhaften Raum verwandelt, zahlreiche Gesichter mit Glitzer und Farbe verziert!"
(SNNTG e. V.)

Meisterschüler Ausstellung - Brut

BRUT Bericht verschoben

Die Studierenden des postgradualen Studiengangs „Meisterschüler“ an der HBKBraunschweig haben für das Ihme-Zentrum Hannover in Eigeninitiative ein intermediales Ausstellungskonzept entwickelt. Im Sinne der Selbstständigkeit hat sich der Jahrgang Anfang diesen Jahres in einer Findungsphase bewusst im weiteren regionalen Umfeld nach geeigneten Ausstellungsräumlichkeiten umgesehen.
Das Ihme-Zentrum Hannover, eine gescheiterte soziale und architektonische Utopie in Stahlbeton (Brutalismus) kurz nach der Zwangsversteigerung bietet nicht nur reichlich Ausstellungsfläche in brisanter Geographischer Lage, die geradezu nach künstlerischer Zwischennutzung verlangt, sondern mit seinen architektonischen Dimensionen und seinem historischen und thematischen Kontext auch reichlich Anknüpfungspunkte für die zum Teil ortsbezogene Verfahren und Ausstellungsstrategien der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Der Flur im Gesamten wurde in der Mitte durch eine Glastür geteilt. So entschieden wir, die Struktur der Etage für die Atmosphäre/Konzeption unserer Ausstellung zu nutzen. Wir versahen unsere Hälfte des Flures mit violettem Licht, machten so den Raum, den wir mit der Ausstellung einnehmen und übernehmen wollten, klar als Ausstellungsraum/ ‚Raum des Geschehens‘ kenntlich und unter- schieden ihn klar von dem Rest der Etage. Davon ausgehend funktionierten die Räume, die jeweils rechts und links vom Flur abgehen als Kabinette/ Vitrinen/ Schauräume/ Zellen, die wiederum zugleich, dank der Fenster -als Bild im Bild-, immer den Ort/ Kontext mitdachten.

Um weiterhin im Spiel mit dem gegebenen Raum zu bleiben, gab es nur minimale Eingriffe und die Dinge, die wir vorfanden wurden genutzt, um ganz bei dem gegebenen Kontext zu bleiben; z.Bsp. wurden die Regalböden aus den Schrankwänden heraus zum Display und Sockel für Arbeiten/ Arrangements, die Schrankwände wiederum zur Projektionsfäche.

Vermittelt wurden uns diese Räume durch die Agentur für ZwischenRaumNutzung, der wir an dieser Stelle herzlich danken wollen.

hartgut.buntbeton

DSCN4364"Durch die Vermittlung der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung konnten wir die Räumlichkeiten im EG der denkmalgeschützten Reihenhauszeile Anfang 2017 unkompliziert und schnell beziehen. In andere leerstehende Reihenhausparzellen der Häuserzeile sind weitere Künstler unterschiedlicher Richtungen eingezogen - eine kleine Künstlerkolonie ist inmitten des Wohnviertels entstanden, um dieses aufzuwerten und zu beleben. Die Agentur fördert somit die Kulturlandschaft auf besondere Art und Weise. Kunstvermittlung kann über neue und flexible Präsentationsarten auch in entlegenen Stadtteilen und ihren Zwischenräumen stattfinden. Kultur- und Kunst wird somit für alle Bevölkerungssegmente und Altersgruppen erreichbarer gestaltet.

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit und eine kreative Nachbarschaft."
(Erol Slowy und Florian Dachauer)

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