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Projekte

Meisterschüler Ausstellung - Brut

BRUT Bericht verschoben

Die Studierenden des postgradualen Studiengangs „Meisterschüler“ an der HBKBraunschweig haben für das Ihme-Zentrum Hannover in Eigeninitiative ein intermediales Ausstellungskonzept entwickelt. Im Sinne der Selbstständigkeit hat sich der Jahrgang Anfang diesen Jahres in einer Findungsphase bewusst im weiteren regionalen Umfeld nach geeigneten Ausstellungsräumlichkeiten umgesehen.
Das Ihme-Zentrum Hannover, eine gescheiterte soziale und architektonische Utopie in Stahlbeton (Brutalismus) kurz nach der Zwangsversteigerung bietet nicht nur reichlich Ausstellungsfläche in brisanter Geographischer Lage, die geradezu nach künstlerischer Zwischennutzung verlangt, sondern mit seinen architektonischen Dimensionen und seinem historischen und thematischen Kontext auch reichlich Anknüpfungspunkte für die zum Teil ortsbezogene Verfahren und Ausstellungsstrategien der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Der Flur im Gesamten wurde in der Mitte durch eine Glastür geteilt. So entschieden wir, die Struktur der Etage für die Atmosphäre/Konzeption unserer Ausstellung zu nutzen. Wir versahen unsere Hälfte des Flures mit violettem Licht, machten so den Raum, den wir mit der Ausstellung einnehmen und übernehmen wollten, klar als Ausstellungsraum/ ‚Raum des Geschehens‘ kenntlich und unter- schieden ihn klar von dem Rest der Etage. Davon ausgehend funktionierten die Räume, die jeweils rechts und links vom Flur abgehen als Kabinette/ Vitrinen/ Schauräume/ Zellen, die wiederum zugleich, dank der Fenster -als Bild im Bild-, immer den Ort/ Kontext mitdachten.

Um weiterhin im Spiel mit dem gegebenen Raum zu bleiben, gab es nur minimale Eingriffe und die Dinge, die wir vorfanden wurden genutzt, um ganz bei dem gegebenen Kontext zu bleiben; z.Bsp. wurden die Regalböden aus den Schrankwänden heraus zum Display und Sockel für Arbeiten/ Arrangements, die Schrankwände wiederum zur Projektionsfäche.

Vermittelt wurden uns diese Räume durch die Agentur für ZwischenRaumNutzung, der wir an dieser Stelle herzlich danken wollen.

SNNTG

"Freunde!

Was war das für ein Fest.

Viele Gäste, die Anwohnerschaft, Mitglieder des Straßenbahnmuseums oder beteiligte Künstlerinnen und Künstler freuen sich bereits auf das nächste Jahr.snntg
Das Orga-Team blickt auf ein wundervolles Wochenende zurück und möchte ein ganz großes Dankeschön an euch aussprechen!

Danke an all die Helferinnen und Helfer, die Unterstützer, Förderer und Partner. Ohne Euch wäre SNNTG - Das Festival nicht möglich gewesen.

Danke an die Straßenbahnerinnen und Straßenbahner, die stets gut gelaunt über das Gelände chauffiert haben. Ohne eure Unterstützung, auch schon im Vorfeld, hätte diese wunderbare Oase nicht entstehen können.

Danke an Euch, dass ihr unsere Gäste wart, diesen Ort belebt und magisch habt werden lassen. Eure Freude und gute Laune an den Veranstaltungstagen ist die beste Belohnung, die wir uns wünschen können.

Und Danke an alle Künstlerinnen und Künstler. Ihr wart fantastisch!

Ihr habt die Spielwiese in einen lebhaften Raum verwandelt, zahlreiche Gesichter mit Glitzer und Farbe verziert!"
(SNNTG e. V.)

KALB

KALB 9712 gold Quadrat"Das erste Projekt des Theaterkollektivs OPERATION WOLF HAUL war ausgerichtet als theatrale Forschungsarbeit im Kollektiv. Es war maßgeblicher Teil des Konzeptes für KALB (Premiere 27. 8. 2016), dass wir den Aufführungsort erst nach der ersten gemeinsamen Workshop- und Recherchenhase (März 2016) suchen wollten. Unser Thema war das Verhältnis zwischen menschlichem und tierischem Leben.

Mit den Ergebnissen aus der ersten Arbeitsphase haben wir uns an die Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung gewandt. Sie haben uns in kurzer Zeit mehrere mögliche Orte, zu denen sie Kontakt hatten, vorgestellt. Bei der entwidmeten Uhrhorn-Kirche in Linden-Nord wussten wir sofort, dass dies der perfekte Aufführungsort für unser Projekt ist. Der Wert menschlichen Lebens steht im Zentrum der christlichen Botschaft. Genau dort konnten wir kontrovers nach dem Wert des tierischen Lebens fragen.

Bereits im Mai 2016 hatten wir alle Bedingungen und Termine geklärt. Die Mitarbeiterinnen der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung haben den Kontakt zum Besitzer Dirk Felsmann (Felsmann Projektentwicklung) gemacht, haben die gesamten vertraglichen Bedingungen vorbereitet, haben uns bekannt gemacht und die Gespräche moderiert.  

Sowohl bei der Findung als auch bei der vertraglichen und organisatorischen Durchführung haben wir enorm von der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung profitiert. Herr Felsmann war sehr großzügig, wir mussten keinerlei Miete bezahlen, haben sogar die Nebenkosten geschenkt bekommen. Das alles wäre ohne die vertrauensbildende Mittlerfunktion der Agentur wahrscheinlich nicht möglich gewesen." (Volker Bürger, Regisseur und Autor bei Wolf Haul)Kalb 1442Kalb 1688

 

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DSCN4364"Durch die Vermittlung der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung konnten wir die Räumlichkeiten im EG der denkmalgeschützten Reihenhauszeile Anfang 2017 unkompliziert und schnell beziehen. In andere leerstehende Reihenhausparzellen der Häuserzeile sind weitere Künstler unterschiedlicher Richtungen eingezogen - eine kleine Künstlerkolonie ist inmitten des Wohnviertels entstanden, um dieses aufzuwerten und zu beleben. Die Agentur fördert somit die Kulturlandschaft auf besondere Art und Weise. Kunstvermittlung kann über neue und flexible Präsentationsarten auch in entlegenen Stadtteilen und ihren Zwischenräumen stattfinden. Kultur- und Kunst wird somit für alle Bevölkerungssegmente und Altersgruppen erreichbarer gestaltet.

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit und eine kreative Nachbarschaft."
(Erol Slowy und Florian Dachauer)

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LaMosiqa.com

"Für unsere Videoreihe, die LaMosiqa.com Oneshotsessions, in denen wir unverstärkte aber auch verstärkte Videosessions mit Musikern und Künstlern sämtlicher Genres drehen und auf YouTube veröffentlichen, benötigen wir immer mal wieder ansprechende Locations. So lag eine Anfrage bei der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung nicht fern, als wir erneut eine Location für eine Session mit der Gießener Band „Lupid" suchten. Die erste Anfrage per Mail wurde schnell  beantwortet und alle Rahmenbedingungen wurden geklärt. Schon nach kurzer Zeit standen zwei mögliche und passende Locations im Raum. Selbst eine spontane  Terminänderung stellte kein Problem dar. Schnell wurde alles umdisponiert. Final stand dann die Probebühne des „KinderTheaterHaus Hannover“ als Location fest, in  der wir einen sehr angenehmen und erfolgreichen Dreh durchführen konnten." (Niklas für LaMosiqa)

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