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Projekte

KALB

KALB 9712 gold Quadrat"Das erste Projekt des Theaterkollektivs OPERATION WOLF HAUL war ausgerichtet als theatrale Forschungsarbeit im Kollektiv. Es war maßgeblicher Teil des Konzeptes für KALB (Premiere 27. 8. 2016), dass wir den Aufführungsort erst nach der ersten gemeinsamen Workshop- und Recherchenhase (März 2016) suchen wollten. Unser Thema war das Verhältnis zwischen menschlichem und tierischem Leben.

Mit den Ergebnissen aus der ersten Arbeitsphase haben wir uns an die Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung gewandt. Sie haben uns in kurzer Zeit mehrere mögliche Orte, zu denen sie Kontakt hatten, vorgestellt. Bei der entwidmeten Uhrhorn-Kirche in Linden-Nord wussten wir sofort, dass dies der perfekte Aufführungsort für unser Projekt ist. Der Wert menschlichen Lebens steht im Zentrum der christlichen Botschaft. Genau dort konnten wir kontrovers nach dem Wert des tierischen Lebens fragen.

Bereits im Mai 2016 hatten wir alle Bedingungen und Termine geklärt. Die Mitarbeiterinnen der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung haben den Kontakt zum Besitzer Dirk Felsmann (Felsmann Projektentwicklung) gemacht, haben die gesamten vertraglichen Bedingungen vorbereitet, haben uns bekannt gemacht und die Gespräche moderiert.  

Sowohl bei der Findung als auch bei der vertraglichen und organisatorischen Durchführung haben wir enorm von der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung profitiert. Herr Felsmann war sehr großzügig, wir mussten keinerlei Miete bezahlen, haben sogar die Nebenkosten geschenkt bekommen. Das alles wäre ohne die vertrauensbildende Mittlerfunktion der Agentur wahrscheinlich nicht möglich gewesen." (Volker Bürger, Regisseur und Autor bei Wolf Haul)Kalb 1442Kalb 1688

 

LaMosiqa.com

"Für unsere Videoreihe, die LaMosiqa.com Oneshotsessions, in denen wir unverstärkte aber auch verstärkte Videosessions mit Musikern und Künstlern sämtlicher Genres drehen und auf YouTube veröffentlichen, benötigen wir immer mal wieder ansprechende Locations. So lag eine Anfrage bei der Agentur für kreative Zwischenraumnutzung nicht fern, als wir erneut eine Location für eine Session mit der Gießener Band „Lupid" suchten. Die erste Anfrage per Mail wurde schnell  beantwortet und alle Rahmenbedingungen wurden geklärt. Schon nach kurzer Zeit standen zwei mögliche und passende Locations im Raum. Selbst eine spontane  Terminänderung stellte kein Problem dar. Schnell wurde alles umdisponiert. Final stand dann die Probebühne des „KinderTheaterHaus Hannover“ als Location fest, in  der wir einen sehr angenehmen und erfolgreichen Dreh durchführen konnten." (Niklas für LaMosiqa)

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places to be

PLACES TO BE trifft CAMEO KOLLEKTIV

places to be 2Vom 2. bis 5. Dezember 2016 fand am Theater im Pavillon Hannover im Rahmen des ausgeschriebenen Residenzformates „KOMPLOTT – Neue Kollaborationen“ der Aufführungszyklus PLACES TO BE statt. An vier aufeinander folgenden Tagen wurde jeweils ein anderer Ort im Stadtraum von Hannover zum Theaterraum erklärt, umgedeutet und von einem Publikum untersucht. Einer dieser Orte war das Cameo Kollektiv, welches seine Räumlichkeiten freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Diese Kooperation wurde durch die Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung möglich gemacht, welche die Organisation mit freundlicher, spontaner und kompetenter Vermittlungsarbeit sehr erleichtert hat. Konzipiert, vorbereitet und durchgeführt wurde das Projekt von Rafael Ecker und Till Wiebel.

Dem Aufführungszyklus PLACES TO BE liegt der Gedanke zu Grunde, jeder Ort und jedes Ereignis fernab einer Theatersituation sind doch als eine solche erfahrbar, insofern diese nur behauptet wird. Der Ort und die ihm innewohnenden Ereignisse an sich werden also durch die künstlerische Produktion nicht vorsätzlich manipuliert.

Am zweiten Aufführungstag war die Performance „DISCOVERY CHANNEL“ angekündigt.
An diesem Tag kommen zwölf Personen ins Theater im Pavillon. Nach einer kurzen Begrüßung werden sie in einen großen Raum geführt und sind zunächst Teil eines klassischen, theaterpädagogischen Workshops. Nach einer kurzen Pause machen sich die Zuschauenden auf den Weg zur neuen Außenspielstätte. Ein großes Banner hängt über der Tür – PLACES TO BE.  Was eigentlich Redaktion und Atelier des Cameo Kollektivs ist, wird heute zum Theater. Die Gruppe geht durch die Tür und steht in einem leeren Raum. Einzelne Teile des Raumes sind mit Folie verhangen oder verdeckt. Es gibt Stuhlreihen und ein Podest. Diese bilden eine konventionelle Theatersituation für die Zuschauer_innen. Instinktiv nehmen sie Platz und sitzen nun, durch die Stühle angeordnet, einem verhangenen Fenster gegenüber. Die beiden Performer öffnen halbtransparente Vorhänge, sodass die Zuschauenden nun vor beziehungsweise in einem großen Schaufenster sitzen. Das Licht wird ausgemacht. Es ist still. Eine Viertelstunde bleibt dieser Aufbau unverändert.

places to be 1Das Publikum sitzt im Dunkeln vor einem sich nicht ändernden Bildausschnitt. Es kommen nur vereinzelt Leute und Autos vorbei. Nur in einem Moment ist eine Form von Austausch ersichtlich. Eine Person, die draußen vorbei geht, erschreckt sich, als sie die Publikumsgruppe im Fenster erkennt. Drinnen müssen alle lachen.

Das Licht wird angemacht und alle werden eingeladen die nun beendete Vorstellung und Premiere von „DISCOVERY CHANNEL“ zu feiern. Es gibt ein Premierenbuffet mit Sekt. Nach einer kleinen Dankesrede wird angestoßen.

Die Aufführung und ihre Feier hätten an keinem besseren Ort stattfinden können. Der Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung und dem Cameo Kollektiv gilt herzlicher Dank.

Theater MATZ

Theater Maatz Zweikummernull 46 web"Theater Matz hatte ein ehemaliges Büro von ca. 45 qm als Probenraum für die Produktion „zweikummernull“ für einen Zeitraum von 4 Wochen genutzt. Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt sehr gut, da der Raum durchgehend zur Verfügung stand und kein zwischenzeitlicher Ab- oder Aufbau nötig war. Der unsanierte Zustand des Raums ließ uns alle Freiheiten den Raum nach unseren Vorstellungen zu nutzen. Das Arbeitsklima in der gesamten Etage war sehr angenehm, die Anwesenheit der Bildenden Künstler in den anderen Räumen versprühte kreative Wolken durch den gesamten Flur. Theater Maatz Zweikummernull 53 webDa die Miete sehr günstig war, nahmen wir das Reinigen der Toiletten gerne in Kauf.
Wir hatten relativ viel Technik für die Proben genutzt und hätten gerne den Probenraum abgeschlossen. Da es keinen Schlüssel gab, war es mir auch nicht möglich ein neues einzubauen.  
Einen gemeinsamen Staubsauger und evtl. Putzmittel anzuschaffen und den über die Miete mitzufinanzieren, ist eine Anregung.  
Gerne kommen wir auf das wunderbare Angebot der Agentur für Kreative Zwischenraumnutzung zurück." (Achim von Burchard für Theater MATZ)

 

 

Agentur für Weltverbesserungspläne

"Das Theater Agentur für Weltverbesserungspläne findet die Agentur für kreative Zwischenraumnutzung toll!Schneyderleyns web
Weil:
-    Sie Visionen hat!
-    Sie ein gesellschaftsrelevantes Thema aufgreift!
-    Sie versucht Lösungen zu finden!
-    Sie verschiedene Parteien mit unterschiedlichen Interessen an einem Tisch versammelt!
-    Sie immer wieder neue interessante Räume entdeckt!
-    Sie nicht locker lässt!
-    Sie eine kommunikative Schaltstelle ist!
-    Sie eine geschickte und empathische Vermittlerin ist!
-    Sie immer und überall zu finden ist!
-    Sie stetig wächst und trotzdem nett bleibt!
-    ... jetzt reicht es mal, sonst sitze ich morgen noch an der Endlosliste, weil - wie gesagt - die Agentur für kreative Zwischenraumnutzung so toll ist!

Die AWP bedankt sich herzlich bei Martina, Uta und Ingrid für die unkomplizierte Zusammenarbeit und natürlich für die Vermittlung der Räume am Martensplatz."
(Ulrike Willberg)